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Den richtigen Start in Ausbildung und Beruf vorzubereiten und im Gespräch zu üben, stand im Fokus des zweitägigen Bewerbertrainings für rund 150 SchülerInnen der Oberschule Hermannsburg.

 

Dazu wurde für die Schülerinnen und Schüler aus den neunten und zehnten Klassen im Alter von 14 bis 17 Jahren im Rahmen der Berufsorientierung ein Bewerbungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Betrieben des Hermannsburger Örtzerings veranstaltet. Für dieses Projekt wurden die Betriebsleiter vom Schuhhaus Hermsdorf, Elektro-Netzwerk-Gesellschaft (ENG), Volksbank Südheide und der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) eingeladen, um mit den Schülerinnen und Schülern Bewerbungsgespräche zu führen.

Bewerbungsgespräch

Die direkte Rückmeldung zum äußeren Auftreten der Bewerber und den Inhalten der Gespräche erlebten die jungen Menschen als besonders wertvoll. Voraussetzung, um an dem Bewerbertraining teilzunehmen, war vorab das Verfassen und Absenden einer vollständigen Bewerbung an die sich vorstellenden Betriebe.

 

Alle SchülerInnnen der Abschlussklassen des Haupt- und Realschulzweiges stellten sich dieser Aufgabe und bekamen im Verlauf der Bewerbungsgespräche wertvolles Feedback. Dass der Übergang von der Schule im geschützten Klassenverbund in den Berufsalltag kein Zuckerschlecken, jedoch auch keine (vermeintlich) unüberwindbare Hürde ist, erkannten die Probanden bald höchstpersönlich.

 

Schulnoten sowie ihr Auftreten, manchmal auch die Körperhaltung, seien noch verbesserungsfähig hieß es bei ihren Gesprächspartnern. Angemessen gekleidet waren alle Teilnehmenden. Besonders gut kamen geleistete Praktikas und deren Bewertungen an. Die Bewerber mussten sich vereinzelt Nachfragen gefallen lassen, warum ihre Schulnoten in dem Fach so oder so ausgefallen waren. Auf die Antworten wurde besonders Wert gelegt, da es den Firmenchefs wichtig zu erkennen war, dass sich die Kandidaten im Vorfeld mit ihren (Minder-) Leistungen auseinander gesetzt hatten. Positiv überrascht waren die Betriebsinhaber von den Zielsetzungen und aktiven Bemühungen ihrer Gegenüber, wie sie künftig bessere Schulergebnisse erwirken wollen.

 

Die SchülerInnnen der Oberschule Hermannsburg begrüßten durchweg das direkte Feedback durch die Firmenleiter. Rebecca, die sich für den Bereich Einzelhandel interessiert, fand die Hinweise auf die Dinge, die sie künftig noch besser machen kann, sehr gut. Auf die Nachfrage, ob durch das jetzige Bewerbungsgespräch ihre Berufswahl gefestigt wurde, antwortete sie ausweichend. „Das behalte ich noch für mich.“ Für Milan war sein Bewerbergespräch für den Berufswunsch „Bankkaufmann“ eher Bestätigung, das wirklich Richtige ausgewählt zu haben. „In meiner Familie sind die Meisten beruflich in dieser Branche tätig,“ verrät er Albina Kesselring von der Volksbank. Diese signalisierte Milan, dass er aufgrund seines Auftretens und der Erfüllung der weiteren Bewerbervoraussetzungen sich gerne schon jetzt um einen Ausbildungsplatz bei der Bank bemühen kann.

 

Die jungen Jobsuchenden gingen mit vielen praktischen Tipps und einem gesteigerten Selbstbewusstsein aus den Tagen der Berufsorientierung hervor. Für einige Zehntklässler ist die Zielsetzung nach der mittleren Reife das Abitur und ein anschließendes Studium. "Da habe ich ja noch etwas Zeit, an meinem Auftreten und den Noten zu arbeiten,“ so das Resümee eines Schülers.

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