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Im Rahmen der berufsvorbereitenden Maßnahmen wurden am 5. Mai 2011 verschiedene Hermannsburger Betriebe in unsere Schule eingeladen.

 

„Ziel des Projektes "Betriebe in die Schule" ist es, den Schülern Betriebe in Hermannsburg und Umgebung vorzustellen, um ihnen so die Berufs- und Arbeitsplatzwahl zu erleichtern“, so Fachlehrerin Elke Görlach. Vorbereitet wurde das Projekt durch die Fachleitungen Arbeit/Wirtschaft Amelie Heine und Elke Görlach und dem Berufseinstiegsbegleiter Stephan Korts.

 

Die Berufsbilder des Gastgewerbes, das Arbeitsfeld eines Tischlers oder einer Bankkauffrau, eines System-Elektronikers oder der Altenpflegerin kennen zu lernen, diese ganz praktisch und hautnah erleben, darum ging es für interessierte Jungen und Mädchen der Haupt- und Realschulklassen.

Vortrag

Das Hermannsburger SEMINARIS Hotel Heidehof empfiehlt den künftigen Schulabgängern unbedingt ein Praktikum im Gastgewerbe, um zu erkennen, welche Voraussetzungen in den Bereichen Service, Büroorganisation, Empfang, Marketing und im Umgang mit Gästen erwartet werden. Hilfreiche Tipps erhielten die SchülerInnen von der Auszubildenden des SEMINARIS, die ihnen nahe legte, nach erfolgreich absolvierter Ausbildung unbedingt ein Jahr Auslandsaufenthalt einzulegen, um die Gepflogenheiten anderer Häuser kennen zu lernen und die Sprachfähigkeiten in der jeweiligen Fremdsprache zu verbessern. „Euch erwarten zwar 5-Tage-Wochen bei 39 Wochenstunden, diese sind aber flexibel abzuleisten“, so Michaela Brase, ehemalige Schülerin unserer Schule und jetzige Azubi im Heidehof. Standard-Dienstzeiten gebe es nicht. Flexibilität ist gerade im Gastgewerbe das A und O zur Dienstleistung am Kunden. Außerdem gilt es, die Eigenschaften wie Benehmen, Auftreten, Aufnahmefähigkeit im Arbeitsleben zu trainieren.

 

Dachdecker Andreas Meyer skizzierte sein Berufsfeld als äußerst vielfältig. „Dächer zu decken ist nur ein Bestandteil dieses Berufes. Die Ausführung von Wärmedämmungen, die Gestaltung von Fassaden, Erstellung von Dachstühlen, Montage von Solaranlagen, Schutzmaßnahmen für Grundwasser sind nur einige Beispiele für den Umgang mit der Vielzahl von Arbeitstechniken und Werkstoffen“, so Meyer.

 

Mit den Worten: „Wer künftig mit Holz arbeiten möchte, sollte unbedingt ein Gefühl für diesen Werkstoff mitbringen“, begrüßte Tischlermeister Thomas Lange die Anwesenden. Während für den Beruf des Tischlers eher handwerkliches Geschick gefragt wurde, verwies Tierarzthelferin Frau Latsch auf eine erhöhte Sensibilität im Umgang mit unseren Haustieren.

Gruppenbild

Neben der medizinischen Versorgung leistet die Helferin z. B. Futtermittel- und Diätberatungen, Informationen zur Wurmprofilaxe, besucht Röntgenkurse und Fortbildungen in Kundenkommunikation oder kann sich zusätzlich zur Tierphysiotherapeutin ausbilden lassen.

 

Soziale Kompetenzen werden vor allem in der Altenpflege erwartet. „Der Beruf zur Altenpflegerin beinhaltet viele Verzweigungen“, informiert die ehemalige Realschülerin Damaris Weichenhain. „Wer bei fortschreitendem Wirken Interesse an Wundmanagement oder Demenz hat, kann hierzu Zusatzausbildungen absolvieren. „Es gibt sogar die Möglichkeit nach erfolgreich abgelegter Ausbildung und zwei Jahren Berufserfahrung ohne Abitur zu studieren“, Damaris weiter. Am allerwichtigsten bleibt die Freude am Menschen, am Helfen, das nötige Einfühlungsvermögen um die anvertrauten Mitmenschen kompetent und warmherzig in ihrem oft nicht mehr so einfachen Lebensabschnitt zu begleiten.

 

Gute physikalische Kenntnisse erwartet KfZ-Meister Thilo Ehlers für den Beruf des Mechatronikers. „Stellen Sie sich vor, ein PKW, der sich aus 8 verschiedenen Stahlsorten zusammen setzt, hatte einen Unfall, und Sie müssen die Schäden reparieren. Hier müssen Sie die Oberflächenspannung kennen und sich die Arbeitsabläufe schnell im Kopf zurecht legen,“ Ehlers weiter.

 

Für die kommenden Sommerferien haben sich einige der Schüler entschieden, ein weiteres, freiwilliges Praktikum zu absolvieren. Sie alle wissen, dass manchmal hinterher ein Ausbildungsvertrag eine tolle Belohnung für ihre Anstrengungen darstellt.

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