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Am 13. März 2017 nahmen einige Schüler der Klassen 9 und 10 der Oberschule Hermannsburg an einer Feierstunde zu Ehren der „Gerechten unter den Völkern“ im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover teil. Eingeladen hatten der Botschafter des Staates Israel Yakov Hadas-Handelsmann und der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil.

Ausflug zu einer Feierstunde

Der Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ wird seit 1948 vom Staat Israel an nichtjüdische Personen verliehen, die unter Einsatz ihres Lebens während der NS-Herrschaft in Deutschland und Europa jüdische Menschen vor der Ermordung retteten. Posthum wurde auch einem Ehepaar aus Faßberg dieser Ehrentitel verliehen. Die Biografien der ausgezeichneten Personen verdeutlichte unseren mitgereisten Schülern sehr genau, dass es auch in Deutschland nicht wenige Menschen gab, die „Mensch“ geblieben waren und sich nicht von einem verbrecherischen Regime mit seinen Hassparolen missbrauchen ließen.

 

Übertragen auf unsere Zeit, wurde sehr deutlich, dass Fremdenhass, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt in unserer Gesellschaft keine Plattform gegeben werden darf. In ihren Reden appellierten der Niedersächsische Ministerpräsident und der israelische Botschafter sowohl an die Pflicht des „Nichtvergessens“ der deutschen Verbrechen während der NS-Herrschaft, als auch an die zukünftigen Lehren und die Verantwortung für jüngere Generationen.

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