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Die SchülerInnen der Christian-Realschule Hermannsburg hatten zum englischsprachigen Theaterabend der Klasse 8a geladen. Rund 100 Gäste waren der Einladung in die Pausenhalle der Schule gefolgt. Aufgeführt wurde das Schauspiel „The wild west“. Mit viel Liebe zum Detail hatten die SchülerInnen und verantwortlichen Lehrkräfte Hermann Hafner und Brigitte Rosenbrock den wilden Westen in die Schule geholt.

The Wild West

In dem anspruchsvollen Stück wurde der Kontrast vom verklärten Mythos „Wilder Westen“ zum wahren Leben der Cowboys herausgestellt. Erwartungsgemäß wurde das Publikum auf die Zeitreise in eine klassische Westerstory mitgenommen. Erzählt wurde die Geschichte einer Farmersfamilie, deren Land eine Gaunerbande streitig machte. Hier trafen ein Revolverheld und ein geheimnisvoller Unbekannter aufeinander. Es kommt zum spannungsgeladenen Showdown, der von den Theaterlaien mimisch und fremdsprachlich ausgezeichnet in Szene gesetzt wurde. Der unbekannte Held entpuppte sich schließlich als US-Marshall, dem Retter in der Not.

 

Um dem entbehrungsreichen Klischee der hart arbeitenden Rancher und rivalisierenden Neider zu entsprechen, durften natürlich coole Saloonszenen, in denen reichlich „Whiskey floss“, und dicker Zigarrenrauch „die Luft vernebelte“, nicht fehlen. Hier schlüpften die SchülerInnen der Klasse 8a in die Rollen verschiedenster Persönlichkeiten und verliehen ihnen die so wichtige Authenzität, die dem Publikum spontanen Beifall abverlangte.

 

Die verschiedenen Bühnenbilder der einzelnen Szenenabschnitte wurden von passender Live-Musik untermalt. Abschnittsweise wurden die Handlungen in Gesangsauftritte gekleidet. Die Band, unter der Leitung von Hermann Hafner, studierte die Musikstücke im Rahmen des Musikunterrichts ein. Die englischsprachige Darbietung konnte ausführlich im Rahmen des Ganztagsunterrichtskonzepts der Christian-Realschule erarbeitet werden. Hermann Hafner, auch Klassenlehrer der 8a, war auch hier federführend engagiert. Mit dieser Darbietung verabschiedete er sich gleichzeitig nach zwei Jahren Klassenlehrerzeit von seinen Schülern und Klasseneltern.

 

Das Engagement der Darsteller, dem Witz und der Spritzigkeit des Stückes ist es zu verdanken, das die Zuschauer einen sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Theaterabend erlebten. Der Abend war ein voller Erfolg.

 

Nach dem Fallen des letzten Vorhanges spendeten die gut unterhaltenden Zuschauer den Theaterspielern, der Regie und Helfern verdienten lang anhaltenden Applaus.

 

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