RITTS

Was ist RITTS?

„Unter dem Kürzel RITTS (Regionale Innovations- und TechnologieTransfer-Strategie) fördert die Europäische Union Regionen, die ihre Innovationskraft stärken und ihre Position im Wettbewerb der Regionen verbessern wollen. Sie unterstützt Regionen dabei, eine Innovations- und Technologietransfer-Strategie zu erarbeiten und umzusetzen. Kurz gesagt geht es darum, neue Märkte zu erschließen und neue Arbeitsplätze zu schaffen bzw. Arbeitsplätze zu sichern... Im Rahmen eines RITTS-Projektes

  • werden Zukunftsthemen und Entwicklungsfelder für die Region ermittelt,
  • wird der Bedarf an Unterstützungs- und Beratungsleistungen definiert und
  • mit den vorhandenen Angeboten in der Region abgeglichen bzw. aufeinander abgestimmt.“ (Quelle: RITTS Lüneburg)

 

Was hat RITTS mit Schule zu tun?

Eines der verschiedenen RITTS-Projekte mit dem Titel "Initiative Zukunft - fit für den Beruf" zielt auf die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schulen, berufsständischen Organisationen und Unternehmen. Dabei sollen Strategien und Standards zur besseren Verknüpfung von Schule und Wirtschaft entwickelt und erprobt werden. Durch eine engere Kooperation von Schule und Wirtschaft soll die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler verbessert, unternehmerisches Denken verdeutlicht und gefördert sowie ökonomische Kenntnisse vermittelt werden. Projektträger sind die Bezirksregierung Lüneburg, die Industrie- und Handelskammern Lüneburg - Wolfsburg und Stade, die Handwerkskammer Lüneburg - Stade, die Universität Lüneburg sowie die Klosterkammer Hannover, die sich mit 125 000 Euro an der Finanzierung beteiligt.

 

die ehemalige Christian-Realschule = RITTS-Modellschule

Im Rahmen einer Ausschreibung hat sich die ehemalige Schule im Örtzetal/Christian-Realschule beworben und ist im Dezember 2001 durch die niedersächsische Kultusministerin als RITTS-Modellschule im Regierungsbezirk Lüneburg ausgezeichnet worden. Ausschlaggebend dafür war, was unsere Schule im Rahmen der Berufsorientierung und ökonomischen Bildung anbietet:

  • Elterninformationen durch Schule und Berufsberatung
  • Berufsberatung in der Schule und Besuch des BIZ im Arbeitsamt Celle
  • Bewerbertraining mit Unterstützung regionaler Firmen
  • Tag des offenen Ausbildungsbetriebes in Zusammenarbeit mit dem Örtzering
  • Bewerberfachtag in Kooperation mit der ALLIANZ und Vertretern der regionalen Wirtschaft
  • Betriebserkundungen/-besichtigungen
  • Betriebspraktikum in Klasse 9
  • geva-Test (ein vierstündiger Test zur Berufseignung und -findung)
  • Teilnahme am Börsenspiel der Sparkasse

 

Wie geht es weiter?

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit aller Modellschulen im Bezirk steht die differenzierte Organisation und Umsetzung der Maßnahmen zur Berufsorientierung (Prozess, der standardisiert werden kann) um damit folgende Ergebnisse bei den Schüler/innen sicher zu stellen (Ergebnisse):

  • Stärkung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen
  • ökonomische Bildung und Leistungsqualifizierung
  • Medienkompetenz
  • Praxiserprobung, Einblick in Betriebswirklichkeit erhalten, Rückversicherung für schulisches Handeln
  • Berufs- und Eignungsorientierung
  • Lehrerzusatzqualifikation zur Berufsorientierung