Die Französisch-Schüler der Klassen 9 und 10 unserer OBS aus Hermannsburg und Faßberg konnten vom 06.10.14 bis zum 10.10.14 all das live sehen und erleben, was sie zuvor nur in ihren Schulbüchern lesen und sehen konnten. Am Montag ging es gleich nach der Ankunft über den Place de Clichy zum Friedhof von Montmarte, weiter hinauf zum Place du Tertre und zur Sacré Coeur, der „Zuckerbäckerkirche“. Extra für uns zeigte sich der Himmel von seiner schönsten Seite und wir konnten unsere müden Knochen in der Sonne wärmen.

Gruppenbild

Nachdem wir unsere Zimmer in unserem Hostel St. Christophers Inn Gare du Nord bezogen hatten, fuhren wir am Abend auf die hell erleuchteten Champs Elysées und flanierten ein wenig, bewunderten Luxusautos in den Showrooms, reiche Araber in Luxusrestaurants und Luxushandtaschen ohne Preisangabe in riesigen Schaufenstern, so groß wie Einfamilienhäuser.

 

Am zweiten Tag, der mit Regen begann, kutschierte uns unser Busfahrer Michael durch die Stadt. Besonders beeindruckte uns das Quartier „La Défense“, mit seinen dicht an dicht liegenden futuristischen Hochhäusern. In diesem Viertel liegt auch der dritte, der neue Triumphbogen von Paris, der Grand Arche, in der Sichtachse des Arc de Triomphe des Place de l'Étoile und des Triumphbogens des Louvre. Zurück im alten Paris stoppten wir bei strahlendem Sonnenschein an der Opéra, in der Nähe der großen Kaufhäuser. Unser Ziel waren die Galéries LaFayette, das mit seiner Lichtkuppel eines der schönsten Kaufhäuser von Paris ist. Shoppen, essen und dann ging es zu Fuß weiter zur Ile de la Cité, um der Hauptkirche von Paris, der altehrwürdigen Notre Dame, einen Besuch abzustatten. Viel Zeit blieb dafür leider nicht, denn wir hatten noch ein Date mit Mona Lisa, und die Mitarbeiter des Louvre dulden keine Verspätung. Im Regen kamen wir zum Hostel zurück. Wer wollte, konnte im Beluchie's, dem Bistro des Hostels, noch eine spektakuläre Jam Session erleben. Doch zu spät durfte es nicht werden, darauf achteten schon die Security und wir Lehrer, denn am nächsten Morgen, am Donnerstag, mussten die Koffer bereits gepackt sein und im Bus verstaut werden. Dann ging es mit der Métro in den Parc de la Vilette, dem Wissenschaftspark, zur Géode, dem riesigen 180° IMAX-Kino mit einer Leinwand von 1000 qm in der Metallkugel.

 

Nach dem beeindruckenden Film „Under the Sea“ ging es weiter zum Centre Georges Pompidou im Quartier les Halles und dann zum Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes, dem Tour Eiffel. Leider war die dritte Etage geschlossen und so fuhren wir mit dem Fahrstuhl hinauf zur zweiten Etage und genossen den Ausblick über Paris – wir Höhenkranken blieben leider unten. Und schnell, schnell ging es weiter zu den Bateaux Parisiens, zur Bootsfahrt auf der Seine. Und es wurde dunkel und der Eiffelturm erstrahlte im Licht und als das Boot anlegte, begann der Turm zu funkeln wie … ja wie? Ein wunderschöner Abschluss für eine rundum gelungene Parisfahrt. Weitere Infos...